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Wenigstens die Hälfte?

Rente mit 70 - Mindestlohn - Arbeitslosigkeit - Steuern - Sozialabgaben - Altersvorsorge - Neu-Orientierung - Zukunft

Unsere Medien werden nicht müde, in uns täglich neue Ängste zu schüren, wie es wirtschaftlich überhaupt weitergehen soll. Die breite Mittelschicht in unserer Gesellschaft; Facharbeiter, Handwerker, Angestellte, Freiberufler, Akademiker und kleine Selbständige wie auch Unternehmen (KMU`s), ächzen unter der Last der Abgaben und fürchten den eigenen Abstieg. Das umlaufende Geld wird zusehends knapper.

Wenigstens die Hälfte? Gemeint ist damit die Halbierung gegenüber des aktiven Einkommens aus normalen, erwerbstätigen Zeiten eines Bürgers, einer Bürgerin, in der späteren Ruhestandsphase. Ob es eine individuell qualifizierte staatliche Rente dann noch geben kann, ist äußerst fraglich. Die Politiker sind auch nur Menschen und niemand kann wirklich vorrechnen, was in 5, 15 oder 30 Jahren sein wird. Es sind alles nur Annahmen, grobe Schätzungen, allesamt unverbindlich.

Fakt ist, man muss selbst etwas tun. Nur was? Gerade wurde wieder die so hoch gelobte Riester-Rente dahingehend desavouiert, dass der zu erwartende Betrag aufgerechnet wird mit möglichen staatlichen Zuzahlungen zu einem zu geringen Rentenanspruch (was leicht in Millionen Fällen eintreten kann) - oder, ein Bundesminister schlägt die Rente mit 70 vor, ein glatter Hohn für alle berufstätigen Menschen. Für Viele bleibt da nur die Hoffnung auf einen Lottogewinn.

Ich bin der Meinung, Sie sollten sich an den tatsächlichen Fakten orientieren. Wie sieht es mit Ihrem Arbeitsplatz und Einkommen aus? Haben Sie verlässliche Optionen? Haben die kleinen Unternehmen und Arbeitgeber überhaupt eine Zukunft in ihren Branchen? Werden die Weltkonzerne irgendwann menschlicher, sozial verantwortlicher? Haben unsere Kinder eine Chance auf gut bezahlte Arbeitsplätze? Welche Investitionen sind jetzt und in der Zukunft absolut notwendig?

Ich denke, viele von uns werden hier zu einer sehr negativen, Angst machenden Bilanz gelangen. Ich empfehle Ihnen, sich einmal die Zeit zu nehmen und den Mut zu fassen, aus der gewohnten Denkweise, aus Ihrem Alltag auszusteigen. Stellen Sie sich einfach mal vor, Sie wären der Eigentümer einer Handy-Fabrik. Würden Sie da nicht auch begehrlich auf die Märkte der 3.Welt, auf die "Schwellenländer" schauen? Was ist dagegen schon das kleine, saturierte, mit Waren und Gütern vollgepfropfte Deutschland? Obwohl, Bedarf gibt es immer - nur anderen!

Was hindert Sie daran, Ihre Fühler nach Neuem auszustrecken? Von Ihrem Internet-PC aus können Sie die gesamte Welt erreichen und zwar interaktiv - in beiden Richtungen. Schauen Sie auf die großen Trends in der Wirtschaft und Sie werden schnell erkennen, welche fantastischen Produkte und Dienstleistungen neue Kunden und Anwender suchen. Das muss organisiert werden. Da muss kommuniziert werden. Da muss beraten, verkauft und betreut werden.Sie finden dort nicht nur neue lohnenswerte Arbeit und Zukunft, Sie bauen sich dabei auch ein Netzwerk mit gleich gesinnten Menschen auf. Dieses Netzwerk gilt es zu entwickeln. Es wird Ihre Zukunft weit optimistischer und sicherer werden lassen.

Die Hälfte von 100% wird für Sie ein fremdartiger Begriff werden.Ihr künftiges Einkommen wird aus vielen Quellen gespeist werden und wachsen - aus Deutschland, aus der EU, aus den Kontinenten.

Bruno Paaß

 

Inspiration & Suggestion = Vision?

Vom perfekten US-Marketing lernen?

Kürzlich habe ich auf Phoenix-TV die Verleihung des jährlichen Innovationspreises des Bundespräsidenten verfolgt. Wie wichtig die Forschungs-und Entwicklungsarbeit für Deutschland insgesamt ist, wird von den Laudatoren immer wieder ausgiebig betont und sollte uns allen stets bewusst machen, in welch wunderbar vitalem Land wir leben.
Diesesmal kam in der Dankesrede des Gewinners noch ein interessanter Aspekt hinzu: Er bedankte sich für das Gelingen des Projektes bei den vielen ungenannten aber hoch notwendig Beteiligten und Unterstützern ausdrücklich. Ich möchte hier noch (in aller Bescheidenheit) ergänzen: Der wirtschaftlich dauerhafte Erfolg wird im Marketing, im Vertrieb, in der Qualitätssicherung und Wertschöpfung beim Kunden errungen. Dazu wünsche ich den Preisträgern allen Erfolg!

Die Inspiration beim Forscher, beim Erfinder - die Suggestionen eines "träumenden" Umfeldes unterschiedlichster Betrachtungsweisen und Anforderungsformulierungen, lassen eine Vision wachsen, die vorerst abstrakte Ziele projiziert. Alles in allem kann man das als Schöpferkraft, als (hoffentlich) künftig riesige Wertschöpfung im Nutzen bezeichnen. Ob das die Menschheit an sich "weiter bringt", muss sich jedoch noch zeigen - und, ob der Erfolg im Lande bleibt (sprich: Arbeitsplätze und Gewinne), auch noch!

Das Marketing, die Werbung, das Branding einer neuen Produktmarke, hat zunächst einmal den wirtschaftlichen Erfolg, das schnelle Hereinholen der Entwicklungskosten im Sinne. Das Know-how, die absolute Führerschaft in diesem Metier besitzen die USA. Sie wissen es und sie demonstrieren es immer wieder in fast allen Bereichen der Weltwirtschaft.

Als Beispiel möchte ich hier nur die zwei, drei großen Fast-Food-Ketten nennen, die es mit ausgefeilten Strategien und Werbekampagnen immer wieder schaffen, die Menschen in ihre Lokale zum Verzehr ihrer wenig schmackhaften (und ernährungstechnisch problematischen), dabei in Mehrheit extrem überteuerten Produkte, zu locken. Die flehenden Augen des eigenen Kindes bringen die Eltern immer wieder dazu, wegen der glänzenden Pappkrone, dem tollen neuen Fantasy-Extra-Spielzeug und der Rutschbahn vor der Türe, für 20, 30 oder mehr Euro mit den Fingern von Papptellern merkwürdig eisige oder lauwarme "Gerichte" zu konsumieren. Wer hätte diesen Erfolg vor 20, 30 Jahren in unserem Kulturkreis jemals für möglich gehalten? Nicht viel anders sieht es in unserer Nutritionsbranche aus. Ein "Bio-Saft-Mix" zum Literpreis von 60 Euro an die überzeugten Kunden konsumtiv, dynamisch absetzen; ja, ist denn so was zunehmend möglich?

Vielleicht sind wir Deutsche doch zu sehr Erfinder oder zu konservativ, um die Möglichkeiten eines stringenten, fantasiereichen, offensiven Marketings zu erkennen. Oder schweben wir da irgendwo in der Mitte - zwischen Russland, China, Indien und den USA? Wobei man Russland nach der Sachlage ein totales Versagen im Marketing bescheinigen müsste. Ein derart vitales Land mit allen Ressourcen die nur denkbar sind und dabei im Weltmarkt reduziert auf einen wichtigen Öl-und Erdgasversorger.

Apropos Mitte: Wenn wir im offensiven Denkansatz feststellen, dass wir in der geografischen Mitte der kaufkraftbezogen stärksten Region der Welt leben (Ausnahme die arabische Halbinsel), warum lernen wir dann nicht noch erfolgreicher zu werden - nach dem Erfinden, Entwickeln, Produzieren - beim Verkaufen?

Oder ist uns im Lande der Dichter und Denker tatsächlich die Fähigkeit oder der Mut zur Kreativität, Empathie und Dramaturgie verloren gegangen?

Bruno Paaß

 

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Rente mit 70?

Zweit-und Dritteinkommen generieren, Passiv-Einkommen

 

 

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